Cosanum
Hygiene und Wirtschaftlichkeit im Waschraum

Hygiene und Wirtschaftlichkeit im Waschraum

Die richtige Falzart in Verbindung mit Ihren individuellen Anforderungen an ein Papierhandtuch helfen, die Hygienestandards einzuhalten und bieten Schutz vor Infektionen. Bei der Hygiene darf es keine Kompromisse geben.

C-Falz

Z- oder V-Falz

W-Falz

Rollenhandtuch

Indviduelle Lösungen für Ihre Anforderungen
Papierhandtücher sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken, sei dies im Gesundheitswesen oder auch im Industriebereich. Nebst den unterschiedlichsten Qualitäten (Recycling, Tissue, reiner Zellstoff) und den verschiedensten Ausführungen (1-lagig, 2-lagig, geprägt, lagenverleimt etc.) ist auch immer die Falzart bzw. das Format ein wichtiges Thema.

Falzarten im Überblick:

C-Falz
Klassisches, traditionelles Falthandtuch zum Öffnen vor Gebrauch. Bei Spenderentnahme kommt man in Kontakt mit dem Spender und den anderen Tüchern.

Z-Falz oder V-Falz
Vollständig entfaltete, gebrauchsfertige Tücher – Einzeltuchentnahme, nur das eigene Tuch wird berührt. Das Blatt wird entfaltet entnommen, das nächste Blatt steht griffbereit zur Verfügung.

W-Falz oder Interfold
Vollständig entfaltete, gebrauchsfertige Tücher – Einzeltuchentnahme, nur das eigene Tuch wird berührt. Das Blatt wird entfaltet entnommen, das nächste Blatt steht griffbereit zur Verfügung. In der Regel ein schlankerer Spender.

Rollenhandtuch
Kontrollierter Verbrauch (Einzelentnahme) durch den in der Regel eingebauten Selbstschneidemechanismus. Lange Nachfüllintervalle durch grossen Papiervorrat. Eine Rolle kann bis zu acht Bündel Falthandtücher ersetzen.

Papierhandtücher erfüllen Ihre Erwartungen
Die Wahl oder der Wechsel des Papierhandtuchs ist meist ein Prozess, welcher von verschiedenen Punkten abhängig ist. Definieren Sie die für Sie wichtigen Punkte:

  • Hygienestandards im Betrieb/in der Institution
  • Vorhandene Spendersysteme (Kapazität und Funktionalität)
  • Verbrauchszahlen/Wirtschaftlichkeit
  • Niedrig-, normal- oder hochfrequentierte Waschräume
  • Umweltmanagement
  • geplante Renovierungen
  • Nachfüllintervalle
  • Image der Waschräume
  • Produktqualität (z.B. Saugfähigkeit)

Oft trifft man in Institutionen/Betrieben Handtücher an, welche gewohnheitsbedingt eingesetzt werden, jedoch nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Ein System- oder Qualitätswechsel bei den Falthandtüchern ist ein Prozess, der von der Situationsanalyse über einen Test bis zur Einführung geht. Im Gespräch mit Catherine Freymond, Leiterin Hotellerie des Alters- und Pflegeheims Val-Fleuri, lassen wir die erfolgreiche Einführung eines neuen Papierhandtuchs Revue passieren.

Das EMS Val-Fleuri in Genf ist mit seinen 264 Betten verteilt auf rund 184 Zimmer das grösste Alters-und Pflegeheim in der Westschweiz. Die Belegung liegt bei jeweils 98%.

Catherine Freymond ist die Leiterin Hotellerie und hat somit die Verantwortung und die Führung von rund 50 Personen. Sie tätigt die ganzen Einkäufe, ausgenommen der Medizinprodukte. Durch ihre Erfahrungen, welche sie in ihrer Ausbildung als Hotelfachangestellte und danach in diversen Posten in internationalen, grossen Hotels sammeln konnte, hat sie den gesamten Hotelleriebereich des Val-Fleuri umstrukturieren und professionalisieren können.

Massgeschneiderte Lösungen für Ihre Anforderungen
„Als ich hier begonnen habe, arbeiteten wir mit einem C-Falz aus gräulichem Krepp und verschiedensten Spendermodellen in allen Farben und Grössen. Sehr bald musste ich feststellen, dass die Tücher in Mengen entnommen wurden, welche ungebraucht im Abfallbehälter landeten. Bis zu einem Drittel waren unversehrt entsorgt worden. Zudem war ich mit der Situation der unterschiedlichsten Spendermodelle unzufrieden, dieses „unordentliche“ Bild passte nicht zu unserem Qualitätsstandard. Aus diesen Gründen wurden zuerst alle Spender ausgetauscht. Auswahlkriterien waren insbesondere Funktionalität und einfache und schnelle Reinigung der Spender. Bei der Wahl der Spender galt es sicherzustellen, dass die gängigsten Falzarten wie z.B. Z-Falz problemlos eingesetzt werden konnten. Nach der Definition und Installation der neuen Spender wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Cosanum-Beratungsteam folgende Ziele für das neue Papierhandtuch festgelegt“ so Frau Freymond:

  • gutes Qualitäts-/Preisleistungsverhältnis des Produkts
  • Kosteneinsparung durch Verbrauchsminderung
  • Erhaltung/Verbesserung des Hygienestandards
  • Vereinheitlichung der Produkte
  • Einfachheit, Funktionalität und Stabilität der Spender
  • einfache und schnelle Reinigung der Spender
  • Uniformität in der ganzen Institution

Von der Entscheidung bis zur Umsetzung
Durch die vorgängige Analyse und die Begehung der Institution wurde folgende Auswahl festgehalten:

Bewohnerzimmer
Hier wird mit den bestehenden Spendern gearbeitet, neu wird jedoch ein zweilagiges Z-Falz in Zellstoffqualität eingesetzt. Da dieses Papierhandtuch gefaltet schmaler ist als ein V-Falz, wurden alle Spender mit Adaptern nachgerüstet, damit die Papierentnahme reibungslos und korrekt vonstatten gehen kann. „Die Wahl fiel aufgrund verschiedener Punkte auf dieses Papierhandtuch: Hoher Zellstoffanteil gleich grössere Absorptionskapazität, dadurch Verminderung der Verbrauchsmenge pro Händewaschen, hygienische und einfache Einzelblattentnahme sowie das Preis-/Leistungsverhältnis haben uns überzeugt“, stellt Frau Freymond fest.

Administration/Personalbereiche
In diesen Bereichen, welche nur dem Personal zugänglich sind, ist die Wahl auf ein Rollenhandtuch mit den dazu passenden Spendern mit Selbstschneidemechanismus gefallen. Dieses System wurde aufgrund seiner Qualität, der Funktionalität und dem einfachen Unterhalt gewählt. „Unsere Mitarbeiter/innen sind sehr zufrieden mit diesem Wechsel. Unsere Hotellerieabteilung steht nicht nur im Service des Bewohners, sondern auch als hilfreiche, unterstützende Kraft des Personals – wir versuchen stets, Abläufe zu optimieren und dadurch die tägliche Arbeit unseres Pflegepersonals zu vereinfachen“, erläutert Frau Freymond. „Dies ist uns mit dem Wechsel der Papierhandtücher und der Spender auf einfache und effektive Art gelungen. Gleichzeitig konnten wir Einsparungen im Bereich Verbrauch verzeichnen – auch eine erfreuliche Tatsache, welche uns zeigt, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben“.

Die Planung macht den Unterschied
Um den Produktwechsel auf den Stationen so reibungslos wie möglich über die Bühne zu bringen, bedurfte es einiger Planung. Zuerst wurden alle alten Papierhandtücher aus den Zimmern entfernt, danach die Adapter und das neue Papier eingelegt sowie an den entsprechenden Lagerorten platziert. Die alte Ware, welche nicht mehr im Umlauf war, wurde auf zwei Toiletten in einem kleinen Bereich verteilt und so aufgebraucht. „Meine Gouvernante und ich haben uns einen Plan des Hauses geschnappt, eine entsprechende und sinnvolle Route festgelegt und sind so in einem Zug durch die gesamte Institution. Wir haben die ganze Arbeit (altes Papier weg, Adapter einlegen, neues platzieren) an einem Tag geschafft,“ erzählt Frau Freymond stolz. „Rückblickend ist zu sagen, dass wir, in enger Zusammenarbeit mit Cosanum, welche uns mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen tatkräftig zur Seite stand, durch den Wechsel der Papierhandtücher nur Vorteile gewonnen haben: die Kosten sowie Verbrauchsmengen konnten gesenkt werden, wir haben ein einheitliches Bild und Bewohner sowie auch Personal sind zufrieden mit den erarbeiteten Lösungen!“ stellt Frau Freymond abschliessend fest.

Dieses Beispiel zeigt, dass durch eine einfache Umstellung eines Verbrauchsmaterials die Zufriedenheit von Bewohnern, Patienten, Familienangehörigen und auch Mitarbeitenden gesteigert werden kann. Zudem, nicht zu vergessen: Waschräume sind die Visitenkarte eines jeden Unternehmens.

Bildstrecke

Quelle: Sandra Bieri, Junior Product Manager Hygiene/Hotellerie und Chantal Bort, Beratung und Verkauf Pflege/Hygiene/Hotellerie Westschweiz im Gespräch mit Catherine Freymond, Leiterin Hotellerie EMS Val-Fleuri, Genf

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