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Sicheres Arbeiten mit Zytostatika

Sicheres Arbeiten mit Zytostatika

Laut Weltgesundheitsorganisation werden Krebserkrankungen bis zum Jahr 2020 weltweit um 50% auf ca. 15 Millionen neue Fälle pro Jahr ansteigen.

Die Ziele des ACPP-Projekts sind:

Beitrag zu einem verbesserten Schutz des medizinischen Personals beim Umgang mit Zytostatika

  • Präsentation von Ergebnissen, die realen Praxisbedingungen entsprechen und darüber hinaus Worst-Case-Szenarien (dynamische Behandlung und zytostatische Konzentration)
  • Vermittlung eines innovativen Ansatzes für praktische Lösungen an unsere Kunden

Dieser prognostizierte, scharfe Anstieg an Neuerkrankungen ist vorwiegend auf die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung sowohl in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern zurückzuführen. Ein weiterer Grund sind die weite Verbreitung des Rauchens und ein vermehrt ungesunder Lebenswandel in breiten Teilen der Bevölkerung.

Die am häufigsten angewandte Behandlungsform von Krebs ist die Chemotherapie. Leider ist nur allzu gut bekannt, dass Zytostatika potenzielle Gefahren für die Personen bergen, die mit diesen in Berührung kommen, wie z.B. Pharmazeuten, Assistenten, Krankenschwestern oder Chirurgen (HIPECTechnik).

Zytostatika sind bekannt als:

  • Mutagene
  • Karzinogene
  • Teratogene

Einige weitere potenzielle Nebenwirkungen sind:

  • Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit
  • Fetale Missbildung
  • Abort
  • Extrauterinäre Schwangerschaft
  • Hohe Toxizität für bestimmte Organe.

Trotzdem belegen weltweite Forschungen unzureichende Vorsicht beim Umgang mit zytostatischen Wirkstoffen. Studien berichten über eine weitverbreitete, geringe Kontamination von Bereichen, in denen mit Zytostatika gearbeitet wird. Spuren von ihnen fanden sich auf Sicherheitswerkbänken, Fussböden, Fläschchen und Außenseiten von Sicherheitsschränken und Isolatoren – sogar auf Böden ausserhalb
der Präparationsräume. Liegt erst einmal eine Kontamination mit zytostatischen Arzneimitteln vor, ist sie nur sehr schwer wieder zu beseitigen.

Um medizinisches Personal besser zu schützen, sind ein erhöhtes Bewusstsein für dieses Problem kombiniert mit verbesserten Handhabungsverfahren für den Umgang mit Zytostatika und der Verwendung eines geeigneten Handschutzes erforderlich.

Ansell-Handschuhe bieten Schutz über die vorgeschriebenen EU-Normen

Um den Barriereschutz, sowohl für medizinisches Personal als auch Patienten, entscheidend zu verbessern, hat Ansell Healthcare seit geraumer Zeit eingehende Studien zum Permeationsverhalten von Zytostatika bei Handschuhen durchgeführt. Ein erstes Ergebnis war das gemeinsam mit der Université Catholique de Louvain (Belgien) entwickelte Verfahren zur Bemessung der dynamischen ermeationsebenen von Zytostatika bei medizinischen Handschuhen mit dem Namen „Ansell Cytostatics Permeation Program" (ACPP). Mit dem ACPP-Gerät durchgeführte Tests haben nachgewiesen, dass der von allen Ansell-Handschuhen gebotene Schutz über den von EU-Normen vorgeschriebenen Grenzwerten liegt. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse hat Ansell Healthcare jetzt einen Handschuh für die spezifischen Abläufe im Hochrisikoumfeld der Weiterverarbeitung von Zytostatika entwickelt. Krankenhauspharmazeuten, die dieses Medikament für die Chemotherapie vorbereiten, zählen allgemein zu den Berufsgruppen mit dem größten Belastungspotenzial durch Zytostatika.

Für die vorbereitenden Arbeiten eignet sich der Handschuh Ansell Nitra-TouchTM

Die hervorragende Beständigkeit von Nitra-TouchTM gegen Chemikalien macht diesen Handschuh ideal für die Dekontamination und Reinigung von Laboren und Apotheken sowie von Instrumenten im Krankenhaus und anderer Ausrüstung.

Ausserdem ist die Stichfestigkeit von Nitra-TouchTM vier Mal höher als bei ähnlichen Handschuhen aus Naturkautschuklatex und drei Mal höher als bei vergleichbaren Neopren-Handschuhen. Der Handschuh ist auf einen AQL-Wert von 1,5 für Mikrolöcher getestet. Weil der Nitra-TouchTM ein Nitrilhandschuh ist, enthält er keine Latexproteine. Für den Träger besteht daher kein Risiko einer Typ I-Allergie.

Für die Rekonstruktion der Zytostatika sind folgende Handschuhe geeignet:

Synthetischer Handschuh Ansell DermaShield®

DermaShield® besteht aus Polychloropren und ist der technisch fortschrittlichste sterile Synthetikhandschuh, der heute erhältlich ist. Er ist frei von Latexproteinen und Beschleunigern und stellt die ideale Lösung dar, das Risiko von Allergien der Typen I und IV, die im Zusammenhang mit Naturkautschuklatex auftreten, zu minimieren.

DermaShield® bietet Tragekomfort und Bewegungsfreiheit vergleichbar mit Handschuhen aus natürlichem Latex. Darüber hinaus sorgt seine Polychloroprenformulierung für eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Chemikalien.

Latex-Handschuh Ansell Gammex® PF XP™

Gammex® PF XP™ wird aus Naturkautschuklatex hergestellt und bietet Tragekomfort und Tastempfinden wie vom Gammex®-Sortiment gewohnt. Zur leichteren Erkennung als persönliche Schutzausrüstung für Arbeiten unter hohem Risiko, ist er in Indigoblau erhältlich. Seine optimierte Wandstärke (10 % dicker) erhöht den Schutz.

Seine Innenbeschichtung aus Polyurethan mit hydrophilen und hydrophoben Eigenschaften ermöglicht ein einfaches Anziehen und Wechseln während einer Operation. Seine Oberfläche gewährleistet eine sichere Handhabung von Laborgeräten.

Aufgrund strenger Kontrollen, visueller Überprüfungen und Wasserdichtigkeitstests vor der Verpackung besitzt der Gammex® PF XP™ ein geringes Risiko von Mikrolöchern. GL II AQL 0,65 führt zu hohem Barriereschutz.

Bilder

Quelle: AnsellCares, Ansell GmbH, München

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