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Octenidin - Antiseptisch, wirkungsvoll, verträglich

Octenidin - Antiseptisch, wirkungsvoll, verträglich

Vorbeugen. Schützen. Behandeln

Anforderungen an ein Atiseptikum


Breites Wirkungsspektrum
Eine Vielzahl unterschiedlicher Keime sind auf Haut, Schleimhaut und Wunden anzutreffen und stellen eine Herausforderung für einen antiseptischen Wirkstoff dar. Ein breites Wirkungsspektrum mit raschem Wirkungseintritt ist daher unumgänglich. Weiterhin darf die mikrobiozide Wirksamkeit durch Kontaminationen wie Blut und Eiweisse nicht eingeschränkt werden.


MRSA-Wirksamkeit
Infektionen durch Methicillinresistente Staphylococcus aureus (MRSA) haben in den letzten Jahren weltweit drastisch zugenommen. Neben der Übertragung von Mensch zu Mensch spielt auch die Übertragung zwischen Mensch und Tier eine wichtige Rolle. Durch einen schnellen, effektiven antiseptischen Wirkstoff können Übertragungen vermieden, MRSA-Kolonisationen vorgebeugt und saniert werden.


Remanenzwirkung
Die Remanenzwirkung bezeichnet den antimikrobiellen Effekt eines Wirkstoffs auf Keime, welche nachträglich auf ein zuvor desinfiziertes Areal gelangen. Vor allem in der Wundversorgung ist eine gute Remanenzwirkung von grossem Vorteil. Nicht nur die bereits in der Wunde befindlichen Keime werden abgetötet, sondern auch neu von aussen eindringenden Keime. Über die Dauer der Remanenzwirkung können so Infektionen vermieden werden.

Gewebeverträglichkeit
Ein moderner antiseptischer Wirkstoff sollte gewebeverträglich, nicht toxisch oder irritierend sein und ein geringes allergenes Potential besitzen. Des Weiteren sollte ein topisch wirksamer Stoff nicht resorbiert werden, um die Gefahr einer systemischen Unverträglichkeit zu minimieren.


Keine Resistenz
Im Gegensatz zu Antibiotika führen moderne antiseptische Wirkstoffe nicht zu bakteriellen Resistenzen. Daher sind bei der lokalen antimikrobiellen Wundbehandlung Antibiotika abzulehnen. Gut verträgliche, breit wirksame Antiseptika sind Mittel der Wahl im modernen Wundmanagement.

Der Wirkstoff Octenidin
Die Geburtsstunde des innovativen Wirkstoffes Octenidin, der aus der eigenen Forschung des schülke Unternehmens stammt, war bereits Mitte der 80er Jahre: Auf der Suche nach einem antiseptischen Wirkstoff für die Mundschleimhaut synthetisierten Forscher erstmals Octenidin und stellten die besondere Wirksamkeit und Verträglichkeit des Wirkstoffes fest. Die Erfolgsgeschichte des Wirkstoffes begann mit octenisept®: octenisept® wurde im Jahre 1990 als Schleimhaut-Antiseptikum eingeführt. Nur wenige Jahre später (1995) wurde die Zulassung auf die antiseptische Wundbehandlung erweitert. In nur kurzer Zeit etablierte sich octenisept® zum heutigen Marktführer in der Wund- und Schleimhautdesinfektion*.
*Quelle: IMS, GPI Krankenhaussachbedarf Umsatz 2008

Dank dem vielfältigen Einsatzbereich des Wirkstoffes folgten in den folgenden Jahren die Einführungen der Marken octeniderm®, octenisan®, octenidol® Mundspül-Lösung, octenilin ® Wundspüllösung, octenilin® Wundgel und octenisept® Wundgel für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche.

Vergleich verschiedener Antiseptika
Um verschiedene Antiseptika miteinander vergleichen zu können, legen Kramer et al. den «Biokomptabilitätsindex» (BI) als Verhältnis zwischen Wirksamkeit und Gewebeverträglichkeit fest.

Ein Antiseptikum mit hohem BI ist gut wirksam und gleichzeitig gut gewebeverträglich. Ein niedriger BI hingegen sagt aus, dass einer oder beide Parameter schlecht sind: «zwar wirksam, aber unverträglich», «gut verträglich, aber wirkungslos» oder «wirkungslos und unverträglich ». Antiseptika mit einem BI unter 1 weisen eine höhere Unverträglichkeit auf und sollten nicht mehr verwendet werden.
Quelle: Krame A., Assadian O. Wallhäussers Praxis der Sterilisation, Desinfektion, Antiseptik und Konservierung. Qualitätssicherung der Hygiene in Industrie, Pharmazie und Medizin. Thieme 2008

Vorteile des Wirkstoffes Octenidin
  • Breites antiseptisches Wirkungsspektrum (bakterizid, fungizid, begrenzt viruzid (HBV, HIV, HCV) – rasche Wirkung, auch unter Blut- und Eiweissbelastung
  • In 60 Sekunden MRSA-wirksam
  • 24 Stunden Remanenzwirkung
  • Sehr gute Haut-, Schleimhaut- und Gewebeverträglichkeit, wird nicht resorbiert
  • Keine systemischen Nebenwirkungen
  • Antimikrobiell ohne Resistenzbildung
  • Für Schwangere, Säuglinge und Frühgeborene geeignet

Quelle: Schülke&Mayr AG, Zürich, 2010

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