Wir präsentieren einen architektonisch interessanten Neubau unseres Cosanum-Partners UKBB.
Der UKBB-Neubau in Kürze
- Investitionsvolumen 149.3 Mio. Franken (indexiert April 2004, aktuell 162.9 Mio. Franken)
- 9’272 m² Parzellenfläche, Gebäude rund 14’500 m²Hauptnutzfläche (im Besitz BS/BL)
- 6 Geschosse (1 Untergeschoss und 5 Obergeschosse)
- Aussenabmessung: Länge 100 Meter, Breite 85 Meter, Höhe 20 Meter
- Gebäudevolumen 115’997m3
- 100 Betten (inkl. 12 Akutpsychiatrische) plus 16 bestehende Betten Neonatologie (Universitäts-Frauenklinik)
- Das Gebäude wird erstellt nach Minergiestandard
- Betoniertechnik Bubbledeck siehe unter http://www.cobiax.com
Das UKBB-Angebot im Überblick
- 24h-Notfall inkl. Überwachungsstation mit 6 Plätzen
- 4 Operationssäle,
- Poliklinik, Tagesklinik, Intensivpflegestation
- Pädiatrie, Onkologie, Chirurgie, Orthopädie, Radiologie, Therapien,
- Rooming-In, Cafeteria,
- Besucherkindergarten (neu), Mutter-Kind-Betreuungszentrum
- gemeinsam mit der Universitäts-Frauenklinik
Adresse neuer Standort (per 29. Januar 2011)
Spitalstrasse 33, 4056 Basel
Der vom Basler Architekturbüro Stump & Schibli entworfene Neubau des UKBB überzeugt in vielerlei Hinsicht. Von aussen gefällt die identitätsstiftende Fassade mit ihren je nach Standpunkt farblich ändernden Brüstungsgläsern. Auch wurde das Gebäude nach Minergiestandard erstellt. Im Inneren wird viel für das Wohlbefinden, den Aufenthalt und die Orientierung der jungen Patienten, von deren Begleitpersonen und des Personals getan. Das Gebäude wird kein Ort mit anonymen, trostlosen Gängen sein, sondern eine kleine Stadt in der Stadt mit Aussichten, engen Gassen und breiten Strassen, Aufenthaltsorten, Plätzen, Treffpunkten, Arbeits-, Ruhe-, Spiel- und Aussichtszonen. Das Resultat wird erst mit der Eröffnung richtig erlebbar werden.
Über 100 LKW-Ladungen Güter
Damit die Schritte bis zum Umzugstag am 27. Januar 2011 im Viertelstunden-Takt geplant werden können – der Spitalbetrieb an der Römergasse und auf dem Bruderholz werden am gleichen Tag hinunter- und im Neubau hinaufgefahren – mussten im Vorfeld viele Grundlagen erarbeitet werden. Verträge für den Umzug von mehr als 100 LKW-Ladungen Güter wurden unterzeichnet, Zusagen von regionalen und überregionalen Rettungsdiensten für die Patiententransporte mussten eingeholt und die Unterstützung der Polizei und des Zivilschutzes koordiniert werden.
Die Inbetriebnahmepläne mit allen wesentlichen Aktivitäten, Abhängigkeiten, Terminen und Zuständigkeiten wurden für alle Bereiche im UKBB erstellt und die Details mit den Verantwortlichen dieser Bereiche besprochen. Zusammenfassend wurde für alle Aktivitäten ein für alle Mitarbeitenden zugängliches Inbetriebnahme- und Umzugskonzept erstellt.
Patienten haben am Umzugstag Vorrang
Zum Zeitpunkt des Betriebsstarts im Neubau müssen alle Mitarbeitenden die für einen funktionierenden Spitalbetrieb notwendigen Kenntnisse über die baulichen Gegebenheiten, die neuen Betriebs- und Arbeitsabläufe, die neue technische Infrastruktur sowie die mordernsten Geräte verfügen. Die dafür benötigten Schulungen werden mit Key-Usern durchgeführt, welche die Schulungsinhalte an die Mitarbeitenden weitervermitteln. In der Praxis werden die Schulungsinhalte in Probeläufe der einzelnen Bereiche umgesetzt, mit dem Fokus auf kritische Szenarien. Die Schulungen finden von September bis Dezember 2010 statt.
Auch am Umzugstag werden die Patienten den absoluten Vorrang haben. Je nach Schweregrad werden sie in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt und während dem Transport entsprechend medizinisch betreut. Bis der letzte Patient im Neubau angekommen ist, werden sowohl die Notfallstationen, als auch eine Anzahl Operationssäle an den alten Standorten und im Neubau voll funktionsfähig sein.
Quelle: Sandra Soland, Kommunikationsbeauftragte Universitäts-Kinderspital beider Basel


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