Bestelllisten

Merkzettel


Produkte suchen, die

...alle Begriffe enthalten
Geben Sie die wichtigsten Wörter ein: Handschuh latex gepudert

...genau dieses Wort oder diese Wortgruppe enthalten
Setzen Sie die gewünschten Wörter zwischen Anführungszeichen: "handschuh latex gepudert"

...eines dieser Wörter enthalten
Geben Sie OR zwischen allen gesuchten Wörtern ein: gepudert OR puderfrei

...keines der folgenden Wörter enthalten
Setzen Sie ein Minuszeichen (-) direkt vor den Wörtern, die nicht angezeigt werden sollen: -gepudert, -"Latex gepudert"

Haben Sie Fragen?
Kontaktieren Sie unseren Kundenservice via bestellungen@cosanum.ch oder via Tel. 043 433 66 00

×
 

cosaOP Logistics - der rollende Gewinn

Cosanum und das Kantonsspital Aarau (KSA) setzen auf Ideenmanagement und auf neue Impulse, wenn es darum geht, die Arbeitsprozesse zu optimieren. Die Ideen müssen überzeugen. Auf allen Ebenen. So wie der neue Service «cosaOP Logistics» von Cosanum, mit dem das Kantonsspital seine Prozesskosten radikal reduziert.

Der Blick, im neuen Reinraum des Gesundheitslogistikers Cosanum, fällt direkt auf das Rollwagensystem mit der Aufschrift «cosaOP Logistics». Zur Auslieferung liegt hier Sterilgut in Form von Operationssets für das Kantonspital Aarau bereit. «cosaOP Logistics» nennt sich das jüngste Logistikkonzept, welches Cosanum aus Schlieren mit dem KSA vier Monate lang in einem Pilotversuch getestet hat. Es handelt sich dabei um eine komplett neue und einzigartige Lösung für die Lieferung von sterilen Produkten direkt in den Operationssaal. Das entsprechende Gefährt wurde von Cosanum entwickelt und auch für ein Patent angemeldet. Das Ziel ist, dem Spital die gesamte Supply-Chain rund um die voluminösen OP-Sets zu erleichtern. Dabei muss man die Prozesse so schlank und so einfach wie nur möglich gestalten. Nur so kann das Spital seine Prozesskosten radikal reduzieren.

Grössere Wertschöpfung

Der Gesundheitslogistiker will seinen Kunden einen Service bieten, der über die eigentliche Logistik hinausgeht. Im Kern geht es bei dem kreativen Ansatz darum, mit «cosaOP Logistics» den Kunden von zeitraubenden Arbeiten zu entlasten. In dem speziell dafür konzipierten Rollwagen werden die Sets in den Operationssaal geliefert, ohne dass der Mitarbeiter die Sets berühren muss. Dank dem Wagen-in-Wagen-System kann der OP-Mitarbeiter den Innenwagen mit den ausgepackten Sets über eine Rampe aus der unreinen Zone direkt in den Sterilbereich fahren, nachdem der Rollwagen mit den Sets bei Cosanum vor- und aufbereitet worden sind. Der Innenwagen dient gleich auch als Lagerfläche im OP und verbleibt dort, bis die Sets aufgebraucht sind. So schaffen wir dem Spital zum einen viel Platz und zum anderen garantieren wir ihm durch die Umstellung eine grössere und bessere Wertschöpfung.

Sehr gute Noten

Auch Reto Bucher, Leiter Beschaffung und Logistik beim KSA, ist vom neuen Service angetan. «Der Pilotversuch im Zentral-OP war ein voller Erfolg. Der gesamte Prozess funktionierte praktisch von Anfang an reibungslos», betont er, um gleich hinzuzufügen, dass die Mitarbeitenden im Operationssaal mit den neuen Arbeitsabläufen sehr zufrieden seien. Sie geben dieser neuen Belieferungsstrategie eine sehr gute Note. Vor dem Pilotversuch nahm der Prozess im OP täglich einige Stunden in Anspruch. Heute dauere er nur noch wenige Minuten. Cosanum und das KSA pflegen seit Jahren eine enge Partnerschaft und beide Unternehmen setzen konsequent auf Ideenmanagement. Ein fruchtbarer Boden, um zwei kreativen Köpfen wie Bucher und Schefer den Freiraum zu gewähren, den es braucht, um Neuem eine Versuchsumgebung zu bieten. «Als Thomas Schefer mich fragte, ob ich bereit wäre, mir seine Idee anzuhören, überzeugte mich die unkomplizierte und pragmatische Herangehensweise», sagt Bucher. Deshalb willigte er für ein Pilotprojekt ein und wollte schnell Klarheit darüber haben, wie die neuen Prozesse funktionieren, wo und warum Probleme entstehen könnten, um daraus die weiteren Entscheidungen und gezielte Lösungsansätze zu entwickeln. Auf die Frage, ob er nicht ein zu grosses Risiko eingegangen sei, zumal der Zeitplan unglaublich eng war, antwortet Bucher mit einer Gegenfrage. «Welche Projekte haben die Chance, auf die Erfolgstrasse zu kommen?» Seine Antwort: «Diejenigen die ‚smart’ daherkommen und deren Umsetzungsmöglichkeit praktisch bei der ersten Sichtung klar und offen daliegt. Und genau diese Voraussetzungen hätte «cosaOP Logistics» mit sich gebracht.

Gezielte Lösungsansätze

Thomas Schefer teilt diese Ansicht. Als Gamechanger zieht Schefer bei Cosanum die Fäden, wenn es darum geht, neue und innovative Wege zu gehen. «Wir haben vom Bedürfnis erfahren, dass das KSA durch einen Lagerumbau Platz verliert und eine innovative Lösung sucht, um voluminöse OP-Sets auszulagern und just in time in den OP liefern zu lassen.» Das Experiment war die Basis, um aus einer Vision Realität werden zu lassen», erklärt er. «Der Bedarf lässt sich nur über eine konstruktive Partnerschaft erkennen», betont Schefer. Dies bedinge auch die Offenheit des Gegenübers, über die eigenen Bedürfnisse zu sprechen und dem Lösungsanbieter zuzuhören. Doch jede noch so gute Idee sei zum Scheitern verurteilt, wenn sie nicht von den Mitarbeitenden mitgetragen werde. «Alle zogen gleich von Beginn an voll mit, denn das Personal merkte sehr schnell, dass der Lösungsansatz ihr Arbeitsleben vereinfacht», sagt Thomas Schefer. Mit der Umstellung hätten sie wertvolle Zeit gewonnen, die sie nun anders nutzen können.

Rollwagen

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

«Damit aus dem Funken ein Feuer werden kann, sind die Mitarbeitenden der beste Sensor, ob etwas in der Praxis funktioniert oder nicht», bestätigt auch Bucher. Deshalb entschied man sich für eine Begleitung und «ohne diese Betreuung hätten wir viele kleine Fehler begangen, die in der Summe einen negativen Effekt auf den Pilotversuch gehabt hätten.» Beide Manager können sich glücklich schätzen. Thomas Schefer hat den Beweis erbracht, dass es sich lohnt, manchmal das Unmögliche zu denken. «Effizienzsteigerung, Betriebsressourcenentlastung, ganzheitlich funktionierender Logistikprozess und höhere Versorgungssicherheit», zählt Bucher die Vorteile auf. Zudem reduziere das Spital seine Lagerfläche um Dutzende von Palettenplätzen und verzichte jährlich auf einen kilometerweiten Transport zwischen Lager und Operationssaal. So ganz im Verborgenen blieb der Optimierungsprozess dann doch nicht. Der Mut des KSA und von Cosanum, auf Ideenmanagement zu setzen, wurde mit dem Healthcare Award 2018 des Schweizer Einkaufs und Logistiksymposiums (SELS) prämiert. «Kaum getestet, wird der neue Ablauf bereits prämiert. Wie cool ist das denn!», dachte sich Bucher als er mit Thomas Schefer den Preis entgegennahm. Für Schefer bestätige es vor allem eines: «Wenn man nichts versucht, kann man auch nichts gewinnen.» Die Rollwagen werden auch über den Pilotversuch hinaus in den Operationssaal der KSA rollen. Sie verkörpern zwei Unternehmen, die eine sehr ähnliche Kultur leben: Innovationsgeist und den Mut für Veränderungen. Ein rollender Gewinn für beide.

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich direkt an:

Thomas Schefer
«Experiment vor Plan.»
Gamechanger Spitallogistik

thomas.schefer@cosanum.ch / +41 79 244 11 65

TS