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Header Etagenlieferung für Spitex-Klienten

Hilfe hat viele Formen

Cosanum ist der intelligente Spitexlogistiker für Pflege- und Hygieneartikel. Bei der Materialversorgung setzt der Gesundheitslogistiker auf einen individuellen Service. Das jüngste Produkt: die Etagenlieferung für Schwerstbehinderte und beeinträchtigte Spitex-Klienten.

An diesem Morgen ist Reinhard Kummer früh unterwegs. Noch bevor er bei seinem Arbeitgeber einstempelt, kontrolliert er die kommissionierte Ware, die ihm der Disponent für seine Tour bereitgestellt hat. Reinhard Kummer gehört zu einem vierköpfigen Team von Fahrern im Team «Supply Chain» von Marcel Gerber, Logistics Process Coordinator beim Gesundheitslogistiker. Cosanum beliefert seit Jahrzehnten Spitex-Institutionen, und die Partnerschaft ist mit der Etagenlieferung weiter vertieft worden. «Für die Spitex Zürich Limmat, Zürich Sihl und Stadt Winterthur übernehmen wir die Feinverteilung frei Haus für Klienten, die stark beeinträchtigt oder nicht mobil sind», sagt Marcel Gerber. Der Materialversorgungs-Service für Pflege- und Hygieneartikel laufe auf direktem Weg. Sämtliches Material für Inkontinenz und Wundbehandlung wird durch die Spitex Organisation oder durch den Klienten direkt bei Cosanum bestellt, erklärt Gerber den Ablauf.

Reduktion der Prozesskosten

«Früher fuhren Pflegerinnen und Pfleger der Spitex vollbeladen von Klient zu Klient, was viel Zeit in Anspruch nahm», führt Gerber weiter aus. Heute liege das nötige und individuelle Pflegematerial bei den Klienten in der Wohnung bereit. Geliefert werde nach Bedarf täglich. «Ein Gewinn für alle Beteiligte», fasst Gerber die Vorteile der Produktelieferung nach Hause zusammen. Die Spitex-Organisationen profitieren von einem massgeschneiderten Lieferpaket für ihre Klienten, die wegen Ihrer starken Beeinträchtigung nicht mobil sind. Auch wirtschaftlich spricht alles für den personalisierten Hauslieferservice. Die drei Organisationen in Zürich und Winterthur haben ihre Prozesskosten massiv reduzieren können. Und es sei auch ein Gewinn für die Mitarbeitenden der Spitex, betont Gerber. Sie können sich dem widmen, was ihnen am Herzen liege. Der Pflege der Menschen.

Kaffeetrinken ist erlaubt

Für den Hauslieferservice beschäftigt Gerber ohne Ausnahme Personen, die bereits im Ruhestand sind. Er ist voller Lob für sein Team. Im Umgang mit den Klienten seien sie alle geduldig, einfühlsam und in der Ausübung der Arbeit sehr pflichtbewusst, ergänzt Gerber. Erfreuen tun sich auch die Spitex-Klienten, für die Reinhard Kummer oft eine willkommene Abwechslung im Alltag ist. Schon beim ersten Stop auf der Runde, wo er an diesem Morgen insgesamt acht Klienten beliefert, strahlt ihn die Person an der Türschwelle an. «Ich habe sie vermisst», sagt die Dame im Rollstuhl. Die Auslieferungen laufen an diesem Morgen ohne nennenswerte Ereignisse, bis auf einen Klient, der ihm die Haustüre nicht öffnet. Das Warten bringt ihn ebenfalls nicht aus der Ruhe, denn er weiss, dass die Personen manchmal die Türklingel überhören, weil sie kurz eingeknickt sind. Und wenn die Klienten einmal nicht Zuhause sind, müsse er eben improvisieren. «Es bereitet mir grosse Freude, hier bei Cosanum tätig zu sein», sagt der rüstige 70-jährige. Er sei in der glücklichen Lage, dass er nur noch darf, und nicht mehr müsse. Kein Vergleich zu früher. Als Vize-Präsident einer Grossbank stand er ständig unter Druck. Doch bei allem Herzblut für seinen Job, zeigt der diskrete Hauslieferdienst auch die Schattenseiten des Älterwerdens. «Damit muss ich klarkommen», sagt Kummer und tröstet sich damit, dass er den Menschen für einen kurzen Moment ein wenig Freude ins Haus bringen kann. «Manchmal bleibe ich auf einen Schwatz oder einen Kaffee.» Das gehöre explizit zum Service, meint Marcel Gerber. «Das fordern wir von unseren Fahrern.»