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Header Publikumsmesse Swiss Handicap 2019

Anlässlich der Swiss Handicap 2019 konnten die Messebesucher das Freizeit-Angebot der Stiftung Cerebral testen. Der Auftritt der Stiftung Cerebral ermöglichte den Besuchern mit einer Beeinträchtigung die Natur ein Stück weit in der Halle zu erleben.

Er war ein Blickfang. Auffallend viel Holz war zu sehen, Bäume und rot leuchtende Gebüsche säumten den Erlebnispark, dazwischen mehrere Sitzbänke, die zum Verweilen einluden, ein Holzchalet, das einer SAC-Hütte glich, und inmitten des Messestandes ein Parcours, der einem das Gefühl gab, auf einem Waldweg unterwegs zu sein. Der Messestand hatte es in sich: Den Mut zu diesem Sprung wagte die Stiftung Cerebral, und was als Erlebnispark daherkam, war in Wahrheit eine Naturlandschaft, die für das stand,  wofür sich die Stiftung tagtäglich einsetzte. «Wir wollten an unserem Stand die Natur für Menschen mit Beeinträchtigungen erlebbar machen», fasste Thomas Erne, Geschäftsleiter der Stiftung Cerebral, den Messeauftritt der Stiftung an der Swiss Handicap 2019 zusammen. 

Holz als Sinnbild der Natur 
Ganz besonders freute es Thomas Erne, dass der Messestand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Brändi entstanden ist. Die Institution, die ihren Hauptsitz in Kriens vor den Türen der Swiss Handicap hat, führte mit ihren Mitarbeitenden die Schreiner- und die Gartenarbeiten aus und setzte so das Konzept «Natur erleben» um. Die Stiftung Brändi sei sowohl im Sozial- als auch im Wirtschaftsmarkt positioniert, erklärt Jonas Leder, Techniker HF und stellvertretender Leiter der Schreinerei, die Ausrichtung der Stiftung. «Im Sozialmarkt bieten wir Ausbildungen, Arbeitsplätze und Wohnmöglichkeiten für rund 1100 Menschen mit Behinderung an», und im Wirtschaftsmarkt sei man ein KMU, das Dienstleistungen anbietet. Der Auftrag für den Messestand war gemäss Leder kein alltäglicher. Das Konzept und die Idee gefielen ihm, und umso motivierter packte der gelernte Schreiner gemeinsam mit seinem Team die Herausforderung an. «Wir produzierten und montierten die Umrandung der Eisfläche, die Rundholzstämme für die Beschriftungen, den ganzen Parcours und die Waldflächen.» Dazu kamen noch die Gartenarbeiten während der zweitägigen Messe. 

Neuartiges Standkonzept
Für Swiss Handicap 2019 ist die Stiftung Cerebral mit ihrem Konzept bei verschiedenen Partnern vorstellig geworden. «Die Idee fand Anklang», sagt Thomas Erne stolz. Mit im Boot waren: Europcar mit einem behindertengerechten Fahrzeug, das Start-up Scewo, das einen treppensteigenden Rollstuhl entwickelt hat, die JST Multidrive AG, die sich auf geländegängige Rollstühle spezialisiert hat, sowie das Unternehmen team.sacon, das Sitzbänke produziert, bei welchen die Sitzfläche und die Armlehnen höher angelegt sind als bei anderen Bänken, was ein einfacheres Absitzen und sichereres Aufstehen für Menschen mit einer Beeinträchtigung ermöglicht. «Die Natur soll für Menschen mit Beeinträchtigungen ein integrierender Teil des Freizeitvergnügens sein», betont Erne das Thema des diesjährigen Auftritts. «Dies konnten wir konzentriert in der Messehalle an unserem Stand demonstrieren, indem wir unter anderem mit den zwei Rollstuhlsystemen zeitgen, dass der vermeintlich unüberwindbare Naturparcours oder andere Hindernisse wie Treppenstufen problemlos begehbar sind», meint Erne. 

Ausprobieren und testen
Doch dies sind nicht die einzigen Attraktionen, welche die Besucherinnen und Besucher am Messestand ausprobieren konnten. Wer Lust auf eine Schlittschuhrunde hatte, konnte auf der Eisbahn die Eisgleiter schnüren. Und vom jungen und innovativen Unternehmen Wheelblades liessen sich die Wheelblades und der Safety Foot testen, zwei Produkte, welche die Mobilität von gehbehinderten Menschen massgeblich verbessern. Das Angebot für Messebesucherinnen und -besucher war gross, sagt Erne. «Das Freizeitvergnügen und das Erlebnis in der Natur war für alle Menschen, auch für die mit einer Beeinträchtigung, zugänglich », erklärt der Geschäftsführer der Stiftung Cerebral den Sinn der Auslegung des Messestandes an der Swiss Handicap 2019. Auch im Angebot war: ein behindertengerechtes Fahrzeug, mit dem man an der Messe zwar nicht herumchauffiert worden ist, doch das für ein vor kurzem gemeinsam lanciertes Angebot stand. «Europcar und die Stiftung Cerebral bieten aktuell an 13 Standorten in der Schweiz rollstuhlgängige Fahrzeuge an, die Organisationen oder Private für Ausflüge mieten können», sagt Erne. 

Gamechanger als Selbstverständnis
Der Stand repräsentierte die Ausrichtung der Stiftung perfekt, sagt Erne. «Wir verkauften keine Produkte oder Dienstleistungen. Wir ermöglichten mit dem Einsatz der Stiftung Cerebral und unseren Partnern, Menschen mit Beeinträchtigung in der Freizeit aktiv zu sein.» Mit dabei war auch die Impulsgeberin Cosanum, welche die Idee und das Konzept des Messeauftritts eng begleitet hat. «Wir arbeiten seit fast 30 Jahren mit der Stiftung Cerebral zusammen», erklärt Vincenzo Aricò, Creative Marketer of Violet Arts bei Cosanum das Engagement des Gesundheitslogistikers aus Schlieren. Die kreative Handschrift und die ausgewogene Komposition des Messestandes habe das Unternehmen bewogen, die Stiftung Cerebal tatkräftig mit Ideen und Fachwissen zu begleiten. «Wir unterstützen nur Projekte, die zum einen unserem Verständnis als Gamechanger entsprechen und zum anderen den Mut haben, auch unkonventionelle Wege zu gehen.» Mit dem Messekonzept sei der Stiftung ein wunderbarer und virtuoser Wurf ganz nach dem Selbstverständnis von Cosanum als Gamechanger gelungen, sagt Vincenzo Aricò. 

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